Ferialpraxisbericht Italien

Sarah Govednik 5B


Ich arbeitete dieses Jahr in Italien in Cavallino. Der Name des Betriebes ist „Sant Angelo Villagio“, eine Art Feriendorf und Campingplatz. Am 28. Juni begann meine Praxis. Ich wurde höflich empfangen, weil ich schon einige Angestellte von meinem Vorbesuch in den Osterferien kannte. Die MitarbeiterInnen sprachen mich gleich auf Italienisch an. Das war von Anfang an eine Herausforderung für mich. Deshalb war ich sehr froh, dass ich mit einem Mädchen aus Südtirol zusammen wohnen durfte. Im Notfall betätigte sie sich als Dolmetscherin.
Hauptsächlich wurde ich in der Rezeption eingesetzt. In den ersten zwei Wochen schrieb ich alles mit, damit ich später auch alleine die Rezeption betreuen konnte. Vorerst machte ich nur das Check In und das Check Out, ich durfte die Gäste über Ausflugsmöglichkeiten und Aktivitäten an Regentagen informieren, schließlich konnte ich all das auch auf Italienisch. Durch das viele Sprechen verbesserten sich meine Sprachkenntnisse sehr rasch.
Ich habe dort viele Freunde kennen gelernt, mit denen ich noch immer in Kontakt bin (in Englisch und Italienisch). Aufgrund unserer sehr guten Zusammenarbeit bekam ich das Angebot, nächstes Jahr wieder zu kommen oder den Betrieb auf verschiedenen Messen in Italien vorzustellen bzw. zu vertreten. Wenn man sich in Italien als PraktikantIn bewirbt muss man wissen, dass man grundsätzlich keinen Gehalt bekommt. Ich handelte mir mit dem Betrieb allerdings ein kleines monatliches „Gehalt“ aus. Für meine Anstrengungen wurde ich außerdem mit einer Prämie von 200€ belohnt.

                                        foto-italien

 


 

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