Ferialpraxis in Südafrika

Südafrika – ein Land wie es fassettenreicher nicht sein könnte.
Das Land und die Möglichkeiten, die es bietet, waren der ausschlaggebende Grund für mich, Sabine Dorfmayr (18), mein Praktikum im Sommer 2011 dort zu absolvieren.
Mit der positiven Rückmeldung auf meine Bewerbung starteten die Vorbereitungen. Die Flüge wurden gebucht, meine Unterkunft organisiert, und in Kürze war auch schon der 26. Juni 2011 gekommen, der Tag, an dem ich in Durban landete.
Während meiner Zeit in Südafrika arbeitete ich in drei verschiedenen Restaurants, um so viele Erfahrungen wie möglich zu sammeln. Ich startete in der Küche im „Bellevue Restaurant“ in Kloof/Durban. Anfangs war es etwas ungewohnt für mich, mit Kollegen zusammen zu arbeiten, die nur ihre Muttersprache Zulu sprachen und nicht Englisch. Mein Chef, Chris Black, einer der bekanntesten Köche von Durban, war erstaunt, dass ein junges Mädchen mit einer solch guten Ausbildung, jede aufgetragene Arbeit mit Präzision erledigte. Ich durfte ihn sogar in seiner einwöchigen Abwesenheit vertreten, was für mich natürlich eine riesengroße Ehre war.
Nach drei Wochen nahm ich in seinem zweiten Lokal „the Aubergine“, in Hillcrest/Durban meine Stelle ein. Anders als in dem ersten Restaurant hatte dieses nur am Abend geöffnet. Nach weiteren zwei Wochen in diesem Restaurant wechselte ich in das dritte und letzte Restaurant meines Praktikums, das „9th Avenue“, welches zum besten Restaurant in Durban gekürt worden war. Küchenchef Graham Neilson zeigte mir viele Tipps und Tricks der internationalen Küche. Eines meiner Highlights des Praktikums war das Catering für das größte Pferderennen von Südafrika. In der Zeit von 10 Uhr bis 24 Uhr kochten wir über 9 000 Speisen. Es war zwar sehr anstrengend, aber ein einmaliges Erlebnis.
Natürlich durfte auch das Sightseeing neben der Arbeit nicht zu kurz kommen.

Aus meiner Zeit in diesen drei Restaurants konnte ich viele Erfahrungen mit nach Hause nehmen. Das Praktikum in Durban war für mich ein unvergessliches Erlebnis, welches mir niemand mehr nehmen kann. Ich habe nicht nur vieles gelernt, sondern auch neue Freunde fürs Leben gefunden. An dieses Highlight werde ich mich auch in 40 Jahren noch gerne zurückerinnern. Ein Auslandspraktikum kann ich jedem Schüler nur empfehlen.
                               fotosüdafrika

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